Osnabrück, 4. November 2016 – Die Sicherheitsdatenbank von Greenbone, Lösungsanbieter zur Schwachstellen-Analyse von IT-Netzwerken, hat eine neue Dimension erreicht: Der tägliche Security Feed enthält erstmals mehr als 50.000 Schwachstellen, auf die Anwender ihre IT-Netzwerke prüfen können. Greenbone-Kunden erhalten das Update täglich automatisch als Teil der Vulnerability Management-Lösung Greenbone Security Manager (GSM). Interessierte können die aktuelle Bedrohungslage live und kostenlos über die Greenbone Website einsehen.

Der Greenbone Security Feed umfasst die neuesten Erkenntnisse von Sicherheitsexperten rund um den Globus. Greenbone entwickelt dazu gezielte Schwachstellentests (Network Vulnerability Tests, NVT). Die Scan-Funktion der Greenbone-Lösung überprüft auf dieser Basis alle Geräte im Netzwerk automatisch auf bekannte und potenzielle Sicherheitsprobleme – und das Tag für Tag. Seit dem Start der Schwachstellen-Datenbank 2008 sind im Schnitt täglich etwa 17 neue Tests dazugekommen – jetzt hat der Sicherheitsspezialist die 50.000-Marke überschritten.

Lukas Grunwald, CTO von Greenbone Networks, wundert sich: „Wir sind selbst überrascht, wie schnell wir diese immense Test-Anzahl erreicht haben. In Anbetracht der stark steigenden Anzahl der Schwachstellen in Verbindung mit der zunehmenden Vernetzung ist es umso unverständlicher, dass viele Unternehmen Schwachstellen-Management noch nicht als wichtigen Teil ihrer IT-Sicherheitsstrategie erkannt haben. Denn Vorsorge-Maßnahmen wie diese verursachen nur einen Bruchteil der Kosten, die bei einem Angriff entstehen.“ Zudem können die Sicherheitsverantwortlichen damit die Angriffsfläche ihres Netzwerks drastisch reduzieren. Denn die Statistik zeigt: 999 von 1000 ausgenutzten Schwachstellen waren bereits mehr als 12 Monate bekannt.

20161104_50000-nvts

Risiken im Blick: Greenbone informiert über mehr als 50.000 potenzielle Schwachstellen – inklusive Risikobewertung. Der Zugang ist kostenlos.