Der Adobe Patch Day im August dürfte in so mancher IT-Abteilung für Aufregung gesorgt haben: 80 Schwachstellen im Adobe Flashplayer, Adobe Acrobat und Reader sowie im Adobe Experience Manager, 46 davon als kritisch eingestuft. Damit ist eins klar: Das punktuelle Schließen derart gefährlicher Lücken wird den strengen Anforderungen an Datenschutz nicht gerecht.

Ein weiteres Risiko: Wie lässt sich eigentlich nachvollziehen, ob tatsächlich auf allen Geräten im Netzwerk die Update-Versionen aufgespielt wurden? Sicherheit schaffen nur regelmäßige und automatisierte Scans der kompletten Netzwerk-Umgebung mit Hilfe von Vulnerability-Management-Lösungen. Tägliche Updates beinhalten Schwachstellentests zu aktuellen Bedrohungen und Sicherheitslücken. Welche das beispielsweise aktuell sind, sehen Sie beim Blick in unseren Security Feed.

Totgesagte leben länger: Besondere Vorsicht bei End-of-Life-Technologien
Noch etwas zeigt der letzte Adobe Patch Day: Viele glauben, Flash wäre tot. Richtig und falsch zugleich. Denn entgegen aller Prognosen sind Flash und andere Technologien noch im breiten Einsatz. Gerade deshalb ist es besonders wichtig zu wissen, wo sie im eigenen Unternehmen noch Lücken aufreißen können. Auch hier sorgt ein regelmäßiger Check für Klarheit – und Sicherheit.