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Cyber Resilience ist in aller Munde – Medien, Unternehmen, Hersteller und auch Regierungen diskutieren über diesen Nachfolger der klassischen IT Security mit wachsender Intensität. Doch was verbirgt sich hinter dem Konzept genau und wie können es Unternehmen umsetzen beziehungsweise was zeichnet Unternehmen aus, die bereits besonders widerstandsfähig gegen Cyber-Angriffe sind? Diesen Fragen sind wir bei Greenbone mit einer großangelegten globalen Studie in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen Frost & Sullivan auf den Grund gegangen. Die Ergebnisse liegen nun in einem 52-seitigen Berichtsband vor.

Cyber Resilience

Die Zukunft der IT Security heißt Cyber Resilience, das wird immer mehr Verantwortlichen bewusst. Angesichts zunehmend aggressiverer Hacker-Strategien und steigender Technologiekomplexität können sie nicht länger darauf vertrauen, dass der IT-Security-Schutzwall um ihre Unternehmens-IT alle Angriffe abwehrt. Früher oder später wird ein Angreifer einen Weg finden – und was dann? Dann geht es darum, den Schaden so gut wie möglich einzudämmen und die Kerngeschäftsprozesse aufrechtzuerhalten, um Kunden weiterhin mit Produkten und Dienstleistungen zu versorgen.

Kernziel der Studie: Resilienz-Merkmale identifizieren

Wir bei Greenbone beschäftigen uns schon seit mehreren Jahren intensiv mit Cyber Resilience. Was macht sie aus? Welche Dimensionen gibt es zu beachten? Vor welchen individuellen Herausforderungen stehen Unternehmen in verschiedenen Branchen dabei? Welche Best Practices haben sich bewährt? Um Antworten auf diese und noch mehr Fragen zu finden, haben wir zusammen mit dem Marktforschungsunternehmen Frost & Sullivan eine großangelegte Studie durchgeführt. Unser Grundgedanke dabei war, besonders widerstandsfähige Unternehmen zu identifizieren und anschließend zu analysieren, was diese im Vergleich zu weniger widerstandfähigen Betrieben auszeichnet. Auf diese Weise lassen sich konkrete Handlungs- und Investitionsempfehlungen ableiten – die uns nicht zuletzt auch dabei helfen, unsere bewährte Schwachstellenmanagement-Technologie weiterzuentwickeln, die wir seit Kurzem auch als Managed Service anbieten.

Zufällig entdecktes Datenleck im Gesundheitssektor verzögert Veröffentlichung

Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf Unternehmen in kritischen Infrastrukturen (KRITIS). Denn bei Ihnen geht es nicht nur um wirtschaftliche Einbußen oder Rufschädigungen – hier sind im Extremfall Menschenleben bedroht, wenn etwa medizinische Geräte ausfallen oder die Stromversorgung für die Bevölkerung zusammenbricht. Daher wollten wir die Studienergebnisse mit Praxisbeispielen aus eben diesen KRITIS-Sektoren anreichern – und stießen bei unseren Recherchen auf ein riesiges Datenleck im Gesundheitsbereich: Millionen Patientendatensätze und damit verknüpfte medizinische Bilder waren über eine Schwachstelle der PACS-Server (Picture Archiving and Communication Systems-Server), auf denen sie gespeichert sind, frei zugänglich – auch ohne jegliche Programmierkenntnisse. Komplette Krankengeschichten, inklusive persönlichen Daten wie Name und Geburtstag des Patienten sowie Name des behandelnden Arztes, konnten vollständig ausgelesen werden.

Ein Skandal, der für uns die Veröffentlichung der Studienergebnisse erst einmal in den Hintergrund rücken ließ. In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk und der US-Investigativ-Plattform ProPublica, die über unsere Recherche berichteten, und anschließend mit Behörden und IT-Security-Spezialisten rund um den Globus setzten wir uns intensiv dafür ein, den freien Zugriff auf diese Patientendaten schnellstmöglich einzuschränken. Mit nur teilweisem Erfolg: Noch immer sind etwa 400 PACS-Systeme mit dem Internet verbunden und die darauf gespeicherten Patientendaten damit für jedermann zugänglich. Daher sind wir auch weiterhin in engem Austausch mit den zuständigen Behörden. Unseren Bericht zum Patientendatenleck gibt es hier zum Download.

Preview einiger Studienergebnisse

Neben unserer Arbeit im Gesundheitssektor bezogen wir in unsere Studie auch Unternehmen aus den Bereichen Energie, Finanzen, Telekommunikation, Transport und Wasser ein. Insgesamt befragten wir 370 Organisationen mit durchschnittlich 13.500 Mitarbeitern aus den fünf größten Volkswirtschaften der Welt: den USA, Großbritannien, Frankreich, Japan und Deutschland. Aus diesem breit gefächerten Studiendesign konnten wir neben Antworten auf unsere Kernfragen einige weitere interessante Erkenntnisse gewinnen:

US-Unternehmen sind Vorreiter in Sachen Cyber Resilience

Insgesamt sind nur 36 Prozent der befragten Unternehmen in hohem Maße Cyber-resilient. Die USA schneiden mit 50 Prozent am besten ab, europäische Unternehmen liegen im Mittelfeld und japanische Organisationen bilden mit nur 22 Prozent das untere Ende der Skala.

Sektor Transport am wenigsten widerstandsfähig gegen Cyber-Angriffe

Über alle Länder hinweg sind Finanz- und Telekommunikationsunternehmen (46 Prozent) am besten gegen Cyber-Angriffe gerüstet. Es folgen die Sektoren Wasser (36 Prozent), Gesundheit (34 Prozent) und Energie (32 Prozent). Bei Transportunternehmen erreichen nur 22 Prozent ein hohes Niveau an Cyber Resilience.

Nicht Budget, sondern Verständnis von Geschäftsprozessen ist entscheidend

Zwar haben die von uns identifizierten Cyber-resilienten Unternehmen im Schnitt einen größeren Umsatz und ein höheres IT-Budget. Detailanalysen zeigen jedoch, dass die keinesfalls entscheidend ist. Wichtiger ist vielmehr ein grundlegendes Verständnis der Geschäftsprozesse und ein Bewusstsein dafür, welches die geschäftskritischen digitalen Ressourcen im Unternehmen sind.

Elf Merkmale, die Cyber-resiliente Unternehmen auszeichnen

In unserer Untersuchung konnten wir drei Gruppen von Merkmalen identifizieren, die die Cyber-Resilienz von Unternehmen um den Faktor zwei, drei und sechs erhöhen. Daraus haben wir eine Art „Roadmap“ entwickelt, mit der Unternehmen ihren Reifegrad erhöhen und ein hohes Maß an Cyber Resilience schaffen können.
Den vollständigen Studien-Report inklusive Roadmap können Sie hier anfragen.

Der Weg zur Cyber Resilience

Wie wird ein Unternehmen cyber-resilient?

In einer Welt wachsender digitaler Komplexität und zunehmender Verankerung von vernetzter Technologie in unserem täglichen Leben versuchen Hacker und Cyberkriminelle diese Situation zu nutzen. Sie suchen aggressiv nach neuen Schwachstellen und Fehlern, die sich in dieser sich ausweitenden Angriffsfläche ergeben haben. Angriffe wie Advanced Persistent Threats und Ransomware haben an Raffinesse und Häufigkeit zugenommen, ebenso wie der Schaden, den sie Organisationen und Einzelpersonen gleichermaßen zugefügt haben.

Als Folge dieser Angriffsvektoren und dem zunehmenden Maße, in dem Organisationen auf vernetzte Technologie setzen, haben IT- Verantwortliche und Wirtschaftsführer nach einem neuen Weg gesucht, sich zu schützen. Hier spielt die Widerstandsfähigkeit dieser Digitalisierung eine entscheidende Rolle.

 

Vor kurzem habe ich mich mit The Sunday Times/Raconteur „zusammengesetzt“, um über den aktuellen Stand der Geschäftsrisiken und die Zunahme der Cyber Resilience zu diskutieren und was Unternehmen tun können, um wirklich widerstandsfähig zu werden. Nachstehend finden Sie einen kurzen Überblick über das, was diskutiert wurde, und den Link zum Artikel finden Sie hier:

Eine neue Art der Cybersicherheit

Der Begriff „Cyber Resilience“ ist relativ neu – für uns bedeutet er, dass Organisationen auch dann noch in der Lage sind, zu funktionieren und ihre Produkte zu erzeugen und Dienstleistungen zu erbringen, wenn sie mit einem Cyber-Zwischenfall konfrontiert werden. Viele Organisationen versuchen, cyber-resilient zu werden, doch die Mehrheit gerät ins Hintertreffen. Dies haben wir in unserer jüngsten Studie belegt, die zusammen mit Frost & Sullivan durchgeführt wurde. Nur 36% der Organisationen in sechs Schlüsselindustrien in den USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Japan habe eine hohe Cyber Resilience erreicht.

Aus dem Bericht ging auch hervor, dass es wichtiger ist zu verstehen, was die wichtigsten Vermögenswerte Ihres Unternehmens sind, als budgetäre Überlegungen. Obwohl die von uns identifizierten cyber-resilienten Organisationen sicherlich dazu tendieren, ein höheres IT-Budget zu haben, ergab die Studie, dass dies keineswegs das letzte Wort ist. Vielmehr haben wir herausgefunden, dass ein grundlegendes Verständnis und ein Bewusstsein für geschäftskritische Vermögenswerte eine weitaus wichtigere Rolle spielt, wenn Organisationen cyber-resilient sind.

Tatsächlich war es unser Kernziel mit diesem Bericht, belastbare Merkmale zu identifizieren, damit wir Unternehmen konkrete Empfehlungen geben können, wie sie ihre Cyber Resilience verbessern können. Dies wiederum wird uns helfen, unsere bewährte Technologie für das Schwachstellenmanagement weiterzuentwickeln, die wir seit kurzem auch als Managed Service anbieten.

Sie können die Ergebnisse der kompletten Studie hier finden: Business Risk & Cyber Resilience

Im vergangenen Jahr hat sich einiges getan bei Greenbone: Wir haben unser Portfolio um virtuelle Maschinen ergänzt und sind neue Distributionspartnerschaften eingegangen, die uns unter anderem Nord-Amerika erschließen. In diesem Rahmen haben wir auch unsere Teams deutlich ausgebaut und suchen weiterhin nach Verstärkung. Aktuell bereiten wir den Start unserer ersten Cloud-basierten Managed Service Plattform vor. Unternehmen können unsere Technologie nun – je nach Bedarf und Anforderungen – einsetzen, als Service, als virtuelle und als physische Appliance. Unser Ziel, das wir dabei stets vor Augen haben: Angreifern immer einen Schritt voraus sein und Unternehmen aller Größen mithilfe eines effektiven Resilience & Vulnerability Managements (RVM) widerstandsfähig gegen Cyber-Attacken machen.

Der heutige Stand der Technik heißt für Unternehmen, dass sie resilient gegen Cyber-Attacken sein müssen, also auch im Falle eines erfolgreichen Angriffs betriebsfähig bleiben. Betriebsunterbrechungen und Cyber-Attacken gehören heute zu den größten Geschäftsrisiken, die ein Betrieb handhaben muss. Ein effektives Resilience & Vulnerability Management hilft da grundlegend. Um Unternehmen widerstandsfähig zu machen, bietet unsere Technologie die Einstufung der Gefahren aber auch des Aufwandes zu deren Beseitigung. Zum einen wird dabei das gesamte Netzwerk eines Unternehmens kontinuierlich auf Schwachstellen und mögliche Angriffspunkte gescannt, zum anderen werden die digitalen Risiken für kritische Geschäftsprozessen und den dazugehörigen Assets visualisiert. Durch die hochgradige Automatisierung und maximale Scan-Tiefe und -Breite etablieren wir nachhaltige Widerstandsfähigkeit.
Über den Vorteil sind sich die Unternehmen einig. Unterschiedliche Meinung herrscht jedoch darüber wie die Technologie in die eigene IT-Umgebung integriert wird. Mit Recht, denn jedes Unternehmen bringt eigene Kompetenzen und Präferenzen mit und muss Richtlinien, oft Branchen-abhängig, erfüllen.

Ergänzt durch die neuen Cloud-basierten Dienste und zusammen mit unseren bekannten physischen und virtuellen Appliances bieten wir flexible Lösungsarchitekturen für unsere Kunden, immer passend zu den jeweiligen Anforderungen.

Auch unsere Verantwortung für die Community und für die digitale Gesellschaft nehmen wir weiterhin war. Als Corporate Citizen werden wir auch in Zukunft die eigene Technologie als transparente, offene Lösung bereitstellen. Gerade die kritischen Infrastrukturen werden auch weiterhin ein wichtiger Fokus unserer Sicherheitsforschung sein. Wir haben mit unseren Sicherheitsberichten im letzten Jahr Hunderten von Gesundheitseinrichtungen geholfen und so Millionen von Patientendaten geschützt. Diesen Weg wollen wir weiter gehen, um für unsere Kunden die digitale Welt immer sicherer zu machen.

Enorme Nachfrage: Vulnerability Management als Service und als virtuelle Anwendung

Seit vielen Wochen befinden wir uns schon in der Beta-Testphase für unsere neue Greenbone Managed Service Platform. Mit ihr stellen wir Kunden unsere bewährte Vulnerability-Management-Lösung ab April auch als Cloud-Service zur Verfügung, den sie gegen eine monatliche Gebühr nutzen können. Nicht zuletzt kleinere Betriebe wie etwa lokale Arztpraxen können so auch ohne Inhouse-Expertise einfach und schnell ihre Netzwerke schützen. Für globale Konzerne sind Managed Services eine interessante Option, um neue Standorte ohne großen Aufwand mit einem effektiven Schwachstellenmanagement auszustatten. Für die Entwicklung haben wir eigens ein zusätzliches Experten-Team gewinnen können, das mit viel Umsicht konfiguriert und – wie immer – ein besonderes Augenmerk auf einen sicheren Datenaustausch legt.
Seit Mitte 2019 sind unsere virtuellen Midrange-Appliances des Greenbone Security Manager verfügbar. Wir haben dadurch den Umsatzanteil virtueller Lösungen 2019 gegenüber 2018 beinahe verzehnfacht. Die größte Kontrolle über die Sicherheitsdaten hat man zwar weiterhin mit den physischen Appliances, jedoch ist das Vertrauen in Virtualisierungs-Lösungen mit deren fortgeschrittenen Entwicklung deutlich gewachsen. „Diese architekturübergreifende Flexibilität hilft unseren Kunden, gezielt und effizient die eigenen Anforderungen an eine Resilience & Vulnerability Management Lösung erfüllen zu können“, so Dr. Jan-Oliver Wagner, CEO Greenbone Networks.

Neue Distributoren unterstützen Wachstum international

Dass der Schritt hin zu Virtual Appliances logisch und richtig war, zeigt uns das enorme Kundeninteresse. Mit unseren virtuellen Maschinen haben wir sozusagen offene Türen eingerannt – die Nachfrage ist riesig. Um ihr gerecht zu werden, haben wir 2019 eine strategische Partnerschaft mit dem Value-Added Distributor (VAD) ADN geschlossen. Sie ergänzt unsere langjährige Zusammenarbeit mit Exclusive Networks, die als Distributoren auf physische Systeme spezialisiert sind. Im DACH-Raum sind wir jetzt also mit starken Distributionspartner sowohl für unsere physischen als auch unsere virtuellen Systeme aufgestellt.
Daneben expandieren wir auch immer weiter in den englischsprachigen Raum. Über unsere neu gewonnen Distributor InfoSec Industries mit Sitz in Florida habe wir einen Partner, der insbesondere den nordamerikanischen Markt adressiert aber auch Mittel- und Südamerika unterstützt.

Neue Kollegen und ein größeres Headquarter

Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage mussten wir natürlich auch personell nachlegen. So haben wir das Greenbone-Team im vergangenen Jahr um 21 neue Kollegen erweitert. Das kam vor allem der Entwicklung und unserem Professional Service zu gute. Mit Elmar Geese als Chief Operating Officer (COO) haben wir einen fähigen Kopf mit starkem unternehmerischen Background für uns gewonnen, der uns in den Bereichen Strategie, Prozessoptimierung und Controlling unterstützt.
Um das stark gewachsene Team auch räumlich unterzubringen, haben wir unser Osnabrücker Headquarter nochmal deutlich vergrößert.

Fazit: Cyber-Sicherheit der Kunden im Fokus und mehr Kunden im Fokus

Cyber-Angriffe können fatale Auswirkungen haben. Unser Anliegen ist es, Unternehmen aller Größen – von der lokalen Arztpraxis bis zum internationalen Konzern – ein effektives Schwachstellen-Management zur Verfügung zu stellen, das sich ohne viel Aufwand in Betrieb nehmen lässt. Die enorme internationale Nachfrage nach unseren virtuellen Maschinen und das – schon jetzt große – Interesse an unserer neuen Managed-Service-Plattform zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Auch in Zukunft werden wir alles daran setzen, Angreifern immer eine Nasenlänge voraus zu sein.

Osnabrück, 27. Februar 2020 – Greenbone, Lösungsanbieter zur Schwachstellenanalyse von IT-Netzwerken, verstärkt mit Elmar Geese als Chief Operating Officer (COO) das Management. Geese ist seit Anfang 2020 bei Greenbone tätig und kümmert sich seitdem vor allem um Strategie, Prozessoptimierung und Controlling. Die Position wurde neu geschaffen, um das anhaltend starke Wachstum von Greenbone auch auf Management-Ebene weiter zu unterstützen.

Elmar Geese ist seit Anfang 2020 Teil des Management-Teams von Greenbone. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt auf Strategie, Prozessoptimierung und Controlling. In seinem Schaffen will er den Mehrwert der Greenbone-Produkte für die Kunden noch wirksamer werden lassen. „Greenbone hat mit seinen Lösungen für intelligentes Schwachstellen-Management das Potenzial, sich von einem europäischen Marktführer zum internationalen Player zu entwickeln“, so Geese. „Die Sicherheit von Informationssystemen ist für Unternehmen und unsere moderne Gesellschaft elementar. Das zeigen die vielen Sicherheitsvorfälle, von denen wir mittlerweile täglich erfahren. Greenbone leistet einen entscheidenden Beitrag, unsere Welt sicherer zu machen. Ich freue mich darauf, mich hier entscheidend einbringen zu dürfen.“

Jan-Oliver Wagner, Greenbone Gründer und CEO, ergänzt: „Greenbone wächst kontinuierlich. Aktuell arbeiten wir daran, unsere Schwachstellen-Management-Lösung auch als Managed Service zur Verfügung zu stellen. Davon profitieren vor allem Unternehmen, die Inhouse nicht die personellen oder zeitlichen Kapazitäten für eine umfassende Schwachstellen-Analyse mit Hardware-Modulen haben. Mit Elmar Geese haben wir einen fähigen Kopf mit starkem unternehmerischen Background für uns gewonnen, der uns im Management unterstützt. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und sind zuversichtlich, dass wir mit ihm an Bord die Aufgaben, die ein schnelles Unternehmenswachstum mit sich bringt, mit Leichtigkeit bewältigen.“

Elmar Geese blickt auf eine langjährige Management-Erfahrung zurück. Er ist seit mehr als drei Jahrzehnten als Gründer, Manager und Berater im Bereich Informationstechnologie tätig. Zuletzt war er als CIO beim Berliner Gesundheits-Startup machtfit für deren SaaS-Plattform für betriebliches Gesundheitsmanagement verantwortlich. Dort hat er als Leiter der Produktentwicklung und -betriebs dazu beigetragen, Kunden wie die Bayer AG, die Deutsche Bahn, Lufthansa, Edeka und Lanxess dauerhaft für das Unternehmen zu gewinnen

Neue OS-Versionen werden jeweils zum 30. April und 31. Oktober veröffentlicht

2019 werden wir auf ein neues Release-Schema für Greenbone OS – dem Betriebssystem unserer Greenbone Security Manager (GSM) – umsteigen. Das bedeutet: Zukünftig gibt es feste Veröffentlichungstermine, die jedes Jahr gleich bleiben. Das gibt nicht nur unseren Kunden und Partnern, sondern auch dem Greenbone-Entwicklungsteam selbst mehr Planungssicherheit.

Die neuen fixen Termine sind jedes Jahr der 30. April und der 31. Oktober. Im Übergangsjahr 2019 veröffentlichen wir das als nächstes anstehende GOS 5.0 noch in der zweistufigen Aufteilung für ENTRY/SME (30. April) und MIDRANGE/ENTERPRISE/SENSOR (30. Juni). Das GOS 6.0 wir dann bereits gemäß dem neuen Schema in einem einzigen Schritt für alle GSM-Geräte freigegeben. Ab 2020 gilt das neue Time-Based-Release-System in vollem Umfang.

Das Schema basiert auf harten Fristen für neue Funktionen, neue GSM-Typen und neue Hardware. Wenn ein Feature es nicht zu einem Veröffentlichungstermin schafft, wird es für das Folge-Release berücksichtigt.

Ausgereifte Systeme durch einmonatige Testphase in der Greenbone-Community

Zudem durchläuft unser GVM für jedes GOS Release eine einmonatige Testphase: Vor dem Release am 30. April beziehungsweise 31. Oktober wird die jeweils aktuelle Source Edition im GVM Release der Greenbone-Community bereitgestellt. Eventuelle Bugs lassen sich so eliminieren, bevor unsere Kunden und Partner das neue GOS in Betrieb nehmen.

Ein weiterer Vorteil der neuen Time-Based Releases: Der Zyklus von zwei neuen Hauptversionen pro Jahr erhöht das Tempo, mit dem Innovationen zu unseren Anwendern gelangen. Zudem können User schneller auf neue GOS-Versionen aufspringen: Zum einen alle sechs Monate zu den offiziellen Release-Terminen (Innovation Cycle). Zum anderen alle 12 Monate während einer dreimonatigen Migrationsphase, in der sie dann eine GOS-Generation überspringen können – diese sind jeweils Mai/Juni/Juli oder November/Dezember/Januar (Conservative Cycle).