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Markus Feilner

Schwachstellenscanner Notus unterstützt Amazon Linux

Blog

Auf einem Großteil der virtuellen Server der Amazon Elastic Compute Cloud EC2 läuft eine eigens für die Bedürfnisse der Cloud angepasste Linux-Version. Seit wenigen Wochen gibt es die neueste Scanner-Generation von Greenbone auch für das Betriebssystem der Amazon Web Services. Über 1.900 zusätzliche, angepasste Tests für die neuesten Versionen von Amazon Linux 2 und Amazon Linux 2023 wurden in den letzten Monaten integriert, erklärt dazu Julio Saldana, Product Owner bei Greenbone.

Deutlich mehr Performance dank Notus

Mit der Scan-Engine Notus ergänzt Greenbone seit 2022 das Schwachstellenmanagement. Die Neuerungen in der Architektur zielen vor allem darauf ab, die Performance der Security-Checks deutlich zu erhöhen. Von Greenbone-CIO Elmar Geese als „Meilenstein“ bezeichnet, geht die neue Scanner-Generation dazu in zwei Teilen vor: Ein Generator fragt die umfangreichen Software-Versions-Daten der Server des Unternehmens ab und speichert sie im handlichen Json-Format. Weil das nicht mehr zur Laufzeit geschieht, sondern im Hintergrund, kann der eigentliche Scanner (der zweite Teil von Notus) die Daten parallel einfach aus den Json-Dateien auslesen und abgleichen. Wartezeiten fallen weg. „Das ist deutlich effizienter, braucht weniger Prozesse, weniger Overhead und weniger Speicher“, erklären die Greenbone-Entwickler.

Amazon Linux

Amazon Linux ist ein Fork von Red-Hat-Linux-Quellen, den Amazon seit 2011 einsetzt und anpasst, um den Bedürfnissen der Cloud-Kunden gerecht zu werden. Es ist in weiten Teilen binärkompatibel mit Red Hat, baute anfangs auf Fedora, später auf CentOS auf. Nach Amazon Linux folgte Amazon Linux 2. Mittlerweile liegt die neueste Version als Amazon Linux 2023 vor. Der Hersteller plant alle zwei Jahre eine neue Ausgabe. In der Versionsgeschichte der offiziellen Dokumentation findet sich auch ein Feature-Vergleich , denn die Unterschiede sind groß: Amazon Linux 2023 ist beispielsweise die erste Version, die auch auf Systemd setzt. Der Schwachstellenscan von Greenbone stand von Anfang an auch auf Amazon Linux zur Verfügung.

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Markus Feilner
Markus Feilner

Markus Feilner ist Berater für IT-Sicherheit, digitale Souveränität und Open-Source-Strategien aus Regensburg. Er arbeitet seit 1994 mit Linux. Seit 2021 schreibt er Studien, Artikel und Blogbeiträge für Greenbone.

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11. Juli 2024/von Markus Feilner
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