Im vergangenen Jahr hat sich einiges getan bei Greenbone: Wir haben unser Portfolio um virtuelle Maschinen ergänzt und sind neue Distributionspartnerschaften eingegangen, die uns unter anderem Nord-Amerika erschließen. In diesem Rahmen haben wir auch unsere Teams deutlich ausgebaut und suchen weiterhin nach Verstärkung. Aktuell bereiten wir den Start unserer ersten Cloud-basierten Managed Service Plattform vor. Unternehmen können unsere Technologie nun – je nach Bedarf und Anforderungen – einsetzen, als Service, als virtuelle und als physische Appliance. Unser Ziel, das wir dabei stets vor Augen haben: Angreifern immer einen Schritt voraus sein und Unternehmen aller Größen mithilfe eines effektiven Resilience & Vulnerability Managements (RVM) widerstandsfähig gegen Cyber-Attacken machen.

Der heutige Stand der Technik heißt für Unternehmen, dass sie resilient gegen Cyber-Attacken sein müssen, also auch im Falle eines erfolgreichen Angriffs betriebsfähig bleiben. Betriebsunterbrechungen und Cyber-Attacken gehören heute zu den größten Geschäftsrisiken, die ein Betrieb handhaben muss. Ein effektives Resilience & Vulnerability Management hilft da grundlegend. Um Unternehmen widerstandsfähig zu machen, bietet unsere Technologie die Einstufung der Gefahren aber auch des Aufwandes zu deren Beseitigung. Zum einen wird dabei das gesamte Netzwerk eines Unternehmens kontinuierlich auf Schwachstellen und mögliche Angriffspunkte gescannt, zum anderen werden die digitalen Risiken für kritische Geschäftsprozessen und den dazugehörigen Assets visualisiert. Durch die hochgradige Automatisierung und maximale Scan-Tiefe und -Breite etablieren wir nachhaltige Widerstandsfähigkeit.
Über den Vorteil sind sich die Unternehmen einig. Unterschiedliche Meinung herrscht jedoch darüber wie die Technologie in die eigene IT-Umgebung integriert wird. Mit Recht, denn jedes Unternehmen bringt eigene Kompetenzen und Präferenzen mit und muss Richtlinien, oft Branchen-abhängig, erfüllen.

Ergänzt durch die neuen Cloud-basierten Dienste und zusammen mit unseren bekannten physischen und virtuellen Appliances bieten wir flexible Lösungsarchitekturen für unsere Kunden, immer passend zu den jeweiligen Anforderungen.

Auch unsere Verantwortung für die Community und für die digitale Gesellschaft nehmen wir weiterhin war. Als Corporate Citizen werden wir auch in Zukunft die eigene Technologie als transparente, offene Lösung bereitstellen. Gerade die kritischen Infrastrukturen werden auch weiterhin ein wichtiger Fokus unserer Sicherheitsforschung sein. Wir haben mit unseren Sicherheitsberichten im letzten Jahr Hunderten von Gesundheitseinrichtungen geholfen und so Millionen von Patientendaten geschützt. Diesen Weg wollen wir weiter gehen, um für unsere Kunden die digitale Welt immer sicherer zu machen.

Enorme Nachfrage: Vulnerability Management als Service und als virtuelle Anwendung

Seit vielen Wochen befinden wir uns schon in der Beta-Testphase für unsere neue Greenbone Managed Service Platform. Mit ihr stellen wir Kunden unsere bewährte Vulnerability-Management-Lösung ab April auch als Cloud-Service zur Verfügung, den sie gegen eine monatliche Gebühr nutzen können. Nicht zuletzt kleinere Betriebe wie etwa lokale Arztpraxen können so auch ohne Inhouse-Expertise einfach und schnell ihre Netzwerke schützen. Für globale Konzerne sind Managed Services eine interessante Option, um neue Standorte ohne großen Aufwand mit einem effektiven Schwachstellenmanagement auszustatten. Für die Entwicklung haben wir eigens ein zusätzliches Experten-Team gewinnen können, das mit viel Umsicht konfiguriert und – wie immer – ein besonderes Augenmerk auf einen sicheren Datenaustausch legt.
Seit Mitte 2019 sind unsere virtuellen Midrange-Appliances des Greenbone Security Manager verfügbar. Wir haben dadurch den Umsatzanteil virtueller Lösungen 2019 gegenüber 2018 beinahe verzehnfacht. Die größte Kontrolle über die Sicherheitsdaten hat man zwar weiterhin mit den physischen Appliances, jedoch ist das Vertrauen in Virtualisierungs-Lösungen mit deren fortgeschrittenen Entwicklung deutlich gewachsen. „Diese architekturübergreifende Flexibilität hilft unseren Kunden, gezielt und effizient die eigenen Anforderungen an eine Resilience & Vulnerability Management Lösung erfüllen zu können“, so Dr. Jan-Oliver Wagner, CEO Greenbone Networks.

Neue Distributoren unterstützen Wachstum international

Dass der Schritt hin zu Virtual Appliances logisch und richtig war, zeigt uns das enorme Kundeninteresse. Mit unseren virtuellen Maschinen haben wir sozusagen offene Türen eingerannt – die Nachfrage ist riesig. Um ihr gerecht zu werden, haben wir 2019 eine strategische Partnerschaft mit dem Value-Added Distributor (VAD) ADN geschlossen. Sie ergänzt unsere langjährige Zusammenarbeit mit Exclusive Networks, die als Distributoren auf physische Systeme spezialisiert sind. Im DACH-Raum sind wir jetzt also mit starken Distributionspartner sowohl für unsere physischen als auch unsere virtuellen Systeme aufgestellt.
Daneben expandieren wir auch immer weiter in den englischsprachigen Raum. Über unsere neu gewonnen Distributor InfoSec Industries mit Sitz in Florida habe wir einen Partner, der insbesondere den nordamerikanischen Markt adressiert aber auch Mittel- und Südamerika unterstützt.

Neue Kollegen und ein größeres Headquarter

Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage mussten wir natürlich auch personell nachlegen. So haben wir das Greenbone-Team im vergangenen Jahr um 21 neue Kollegen erweitert. Das kam vor allem der Entwicklung und unserem Professional Service zu gute. Mit Elmar Geese als Chief Operating Officer (COO) haben wir einen fähigen Kopf mit starkem unternehmerischen Background für uns gewonnen, der uns in den Bereichen Strategie, Prozessoptimierung und Controlling unterstützt.
Um das stark gewachsene Team auch räumlich unterzubringen, haben wir unser Osnabrücker Headquarter nochmal deutlich vergrößert.

Fazit: Cyber-Sicherheit der Kunden im Fokus und mehr Kunden im Fokus

Cyber-Angriffe können fatale Auswirkungen haben. Unser Anliegen ist es, Unternehmen aller Größen – von der lokalen Arztpraxis bis zum internationalen Konzern – ein effektives Schwachstellen-Management zur Verfügung zu stellen, das sich ohne viel Aufwand in Betrieb nehmen lässt. Die enorme internationale Nachfrage nach unseren virtuellen Maschinen und das – schon jetzt große – Interesse an unserer neuen Managed-Service-Plattform zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Auch in Zukunft werden wir alles daran setzen, Angreifern immer eine Nasenlänge voraus zu sein.