• Beratung anfragen
  • Newsletter
  • Deutsch Deutsch Deutsch de
  • English English Englisch en
  • Italiano Italiano Italienisch it
  • Nederlands Nederlands Niederländisch nl
Greenbone
  • Produkte
    • OPENVAS BASIC
      • OPENVAS BASIC: Bestellung
    • OPENVAS SCAN
    • Upcoming Solutions
      • OPENVAS SECURITY INTELLIGENCE
      • OPENVAS AI
    • Lösungen für Ihre Branche
      • Bildungssektor
      • Gesundheitssektor
      • Öffentlicher Sektor
    • Technologie
      • Feedvergleich
      • Produktvergleich
        • OPENVAS vs. Nessus
      • Roadmap & Lifecycle
  • Service & Support
    • Technischer Support
    • Selflearning-Kurse
    • Dokumente
  • Events
    • Cybersec Europe 2026
    • Webinare
  • Partner
    • MSSP
  • Über Greenbone
    • Karriere
    • Kontakt
  • Blog
    • Know-how
      • Cyberangriffe und Verteidigung
      • Cyber Defense Security
      • Cyber Resilience Act
      • Datensicherheit
      • IT- und Informationssicherheit
      • NIS2 Richtlinie
      • Open-Source-Vulnerability Management
      • Schwachstellenmanagement
      • Schwachstellen im Zeitverlauf
      • Zeitleiste Angriffsvektoren
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü
  • Produkte
    • OPENVAS BASIC
      • OPENVAS BASIC: Bestellung
    • OPENVAS SCAN
    • Upcoming Solutions
      • OPENVAS SECURITY INTELLIGENCE
      • OPENVAS AI
    • Lösungen für Ihre Branche
      • Bildungssektor
      • Gesundheitssektor
      • Öffentlicher Sektor
    • Technologie
      • Feedvergleich
      • Produktvergleich
        • OPENVAS vs. Nessus
      • Roadmap & Lifecycle
    • IT-Schutz anfragen
  • Service & Support
    • Technischer Support
    • Selflearning-Kurse
    • Dokumente
  • Events
    • Cybersec Europe 2026
    • Webinare
  • Partner
    • MSSP
  • Über Greenbone
    • Karriere
    • Kontakt
    • Newsletter
  • Blog
    • Know-how
      • Cyberangriffe und Verteidigung
      • Cyber Defense Security
      • Cyber Resilience Act
      • Datensicherheit
      • IT- und Informationssicherheit
      • NIS2 Richtlinie
      • Open-Source-Vulnerability Management
      • Schwachstellenmanagement
      • Schwachstellen im Zeitverlauf
      • Zeitleiste Angriffsvektoren
  • Deutsch
  • Englisch
  • Italienisch
  • Niederländisch
Joseph Lee

Schwachstelle mit CVSS 10: CVE-2024-54085 macht AMI BMC zur Gefahr

Blog

Eine Sicherheitslücke der höchsten Gefahrenstufe – CVE-2024-54085, bewertet mit CVSS 10 – ist soeben bekannt geworden. Sie steckt in der weit verbreiteten Software MegaRAC BMC (Baseboard Management Controller) von American Megatrends (AMI) und erlaubt es Angreifern, Authentifizierungsmechanismen zu umgehen und in Systeme einzudringen. AMI ist ein dominanter Player in der Lieferkette für Mainboards – und damit sind potenziell Dutzende namhafter Hardwareanbieter betroffen. Nebst einer ausführlichen technischen Erklärung liegt ein Proof-of-Concept (PoC) bereits vor. Damit ist klar: Die Sicherheitslücke ist nicht mehr nur ein theoretisches Risiko.

Mit dem PoC können Angreifer einen Service Account für die Redfish-Managementkonsole erstellen und damit einen nicht authentifizierten Zugriff auf alle Remote-BMC-Funktionen erhalten. Der Exploit wurde auf HPE Cray XD670, Asus RS720A-E11-RS24U und ASRockRack verifiziert. Andere Analysten haben festgestellt, dass diese CVE zwar im Jahr 2025 veröffentlicht wurde, ihre ID (CVE-2024-54085) aber wahrscheinlich bereits im Jahr 2024 reserviert wurde.

CVE-2024-54085 ermöglicht einem Angreifer:

  • einen Server zu kapern und fernzusteuern
  • Malware auf dem Server zu installieren, einschließlich Ransomware
  • die Firmware für Manipulationen zu ändern
  • Motherboard-Komponenten (BMC oder auch BIOS/UEFI) möglicherweise zu blockieren
  • physischen Schaden durch Überspannung zu verursachen
  • endlose Neustartschleifen einzubringen, die Denial of Service (DoS) hervorrufen

Greenbone kann betroffene Server mit einem Remote-Schwachstellentest erkennen, der aktiv nach einem anfälligen BMC sucht.

Potenzielles Ausmaß der Auswirkungen

Die spezielle Schnittstelle für den MegaRAC BMC, genannt Redfish, ist nur eine von mehreren BMCs, die das Remote-Servermanagement unterstützen. Der Redfish-Standard hat sich auf dem Markt für Unternehmensserver als moderner Ersatz für veraltete Verwaltungsschnittstellen wie IPMI durchgesetzt. Die Auswirkungen werden alle Produkte betreffen, einschließlich OT-, IoT- oder IT-Geräte, die AMIs MegaRAC verwenden. Als früher schon einmal ähnliche Fehler in MegaRAC entdeckt wurden, wirkte sich das auf die Produkte vieler Hersteller aus – angefangen bei Asus, Dell, Gigabyte, Hewlett Packard Enterprise, Lanner und Lenovo, bis zu NVIDIA und Tyan. AMI veröffentlichte am 11. März 2025 Patches, während HPE und Lenovo bereits Updates für die betroffenen Produkte herausgaben.

CVE-2024-54085 technisch gesehen

CVE-2024-54085 ist ein Fehler im SPx-Firmware-Stack (Service Processor) von AMI. Genauer gesagt ist SPx Teil der MegaRAC BMC-Lösung von AMI. BMCs sind Mikrocontroller, die auf der Hauptplatine eines Servers eingebettet sind und Remote Management und Monitoring des Servers ermöglichen, selbst wenn das System ausgeschaltet ist oder nicht reagiert.

CVE-2024-54085 wird als „Authentication Bypass by Spoofing“-Schwachstelle [CWE-290] eingestuft. Die Verwendung der IP-Adresse eines Clients zur Authentifizierung ist ein typisches Szenario, wenn CWE-290 auftritt, da die Quell-IP-Adresse oft vom Absender gefälscht werden kann. Obwohl AMIs Empfehlung nur wenige Details enthält, haben die Forscher von Eclypsium, denen die Entdeckung zugeschrieben wird, einen ausführlichen Artikel zur Erklärung der Ursachen bereitgestellt. CVE-2024-54085 ist in der Tat auf die Verwendung einer IP-Adresse als Authentifizierungsmittel zurückzuführen. Die Lua-basierte Zugriffskontrolllogik von Redfish verwendet HTTP-Header, nämlich entweder den X-Server-Addr-Header oder die Host-Spezifikation, um festzustellen, ob ein HTTP-Request in- oder extern ist, während interne Requests automatisch als authentifiziert gelten.

In BMC-Systemen wie MegaRAC bezieht sich die „Host-Schnittstelle“ auf eine logische und physische Verbindung zwischen dem BMC und dem Hauptserversystem (dem Host). Der Einfachheit halber könnte dies mit der Loopback-Schnittstelle (oft lo genannt) mit der IP-Adresse 127.0.0.1 und dem Hostnamen localhost verglichen werden. In diesem Fall wird der Schnittstelle, die zwischen dem BMC-Chip und dem Host kommuniziert, eine Adresse aus dem Link-Local-IP-Bereich (169.254.0.0 bis 169.254.255.255) zugewiesen. Darüber hinaus ist diese IP-Adresse während des HTTP-Authentifizierungsprozesses von MegaRAC in einer Liste vertrauenswürdiger Adressen enthalten, und ein erfolgreiches Spoofing dieser Adresse führt zu einer Umgehung der Authentifizierung. Durch Reverse Engineering der MegaRAC-Firmware entdeckten Forscher, dass die Link-Local-Adresse 169.254.0.17 auf mehreren BMC-Chips verwendet wird.

Der Fehler hängt auch von der Implementierung eines regulären Ausdrucks ab, der den gesamten Text aus dem X-Server-Addr-Header vor dem ersten Doppelpunkt extrahiert und überprüft, ob dieser Text mit den in einer Redis-Datenbank gespeicherten vertrauenswürdigen IPs übereinstimmt. Die BMC-Chips verwenden Lighttpd als eingebetteten Webserver, der automatisch seinen eigenen X-Server-Addr-Wert hinzufügt. Wenn ein Request bereits diesen vom Client bereitgestellten Header enthält, hängt Lighttpd seinen Wert an den vom Benutzer bereitgestellten Wert an, sodass der Angreifer einen speziell gestalteten Header bereitstellen und den von der Regex extrahierten Wert manipulieren kann. Durch die Bereitstellung eines X-Server-Addr-Werts, der mit der Link-Local-Adresse des Hostsystems übereinstimmt, gefolgt von einem Doppelpunkt (z. B. 169.254.0.17:), kann ein Angreifer den BMC dazu verleiten, die Anfrage so zu behandeln, als käme sie von der internen Host-Schnittstelle, wodurch die Authentifizierung vollständig umgangen wird.

Sobald die Authentifizierung umgangen wurde, wird der Rest der HTTP-Anfrage verarbeitet, sodass der Angreifer beliebige API-Aktionen ausführen kann, z. B. das Erstellen privilegierter Konten, um remote die vollständige Kontrolle über den BMC des Servers zu erlangen und auf dessen Admin-Weboberfläche zuzugreifen.

Schritte zur Eindämmung von CVE-2024-54085

Unternehmen müssen die Hinweise ihrer Hardware-Anbieter genau verfolgen und die richtigen Firmware-Updates herunterladen, sobald sie verfügbar sind. Als vorübergehende Schutzmaßnahme können Unternehmen in ihren Gerätehandbüchern nachsehen, ob Redfish deaktiviert werden kann, wenn es nicht verwendet wird. Da BMCs auch dann aktiv bleiben können, wenn der Hauptserver ausgeschaltet ist, müssen betroffene Systeme als dauerhaft gefährdet behandelt werden, bis die Firmware gepatcht ist, es sei denn, Redfish ist deaktiviert oder das System ist auch vom Netzwerk getrennt (Air-Gap). Sicherheitsteams können auch neue Firewall- oder IPS-Regeln entwickeln, um Versuche zu blockieren, diese Schwachstelle auszunutzen, und anfällige BMC-Managementschnittstellen zu schützen.

Da der Fehler in einer eingebetteten proprietären Firmware liegt, ist das Patchen komplexer als das einfache Anwenden eines routinemäßigen Betriebssystem- oder Anwendungsupdates. Im Gegensatz zu herkömmlicher Software befindet sich die BMC-Firmware auf dem dedizierten Chip des Motherboards. Daher erfordern BMC-Updates in der Regel ein spezielles Software-Utitlity, das vom Gerätehersteller bereitgestellt wird, um die aktualisierte Firmware zu „flashen“. Dieser Prozess führt auch zu Ausfallzeiten, da Administratoren möglicherweise in eine spezielle Umgebung booten und das System nach Abschluss des Firmware-Updates neu starten müssen.

Zusammenfassung

CVE-2024-54085 stellt ein extremes Risiko für die Unternehmensinfrastruktur dar, da es die nicht authentifizierte Fernsteuerung von Servern großer Anbieter wie HPE und Lenovo ermöglicht. Angesichts der dominierenden Präsenz von AMI in Rechenzentren könnte eine Ausnutzung zu Massenausfällen, unbrauchbarer Hardware oder anhaltenden Ausfallzeiten führen, sodass eine sofortige Erkennung und das Patchen der Firmware für alle betroffenen Systeme unerlässlich sind.

Greenbone ist in der Lage, betroffene Server mit einem Remote-Schwachstellentest zu erkennen, der aktiv nach einer ausnutzbaren BMC-Schnittstelle sucht.

Kontakt Kostenlos testen Hier kaufen Zurück zur Übersicht

Joseph Lee
Joseph Lee

Josephs Karriere im Bereich IT und Cybersicherheit ist von Vielfalt und Leidenschaft geprägt. Sie begann in den späten 1980er Jahren mit der Arbeit an einem IBM PS/2, der Montage von PCs und der Programmierung in C++.

Er studierte Computer- und Systemtechnik, Anthropologie und erwarb einen MBA mit Schwerpunkt Technologieprognose.

Josephs Fachgebiete umfassen Datenanalyse, Softwareentwicklung und insbesondere IT-Sicherheit in Unternehmen. Er ist Experte für Schwachstellenmanagement, Verschlüsselung und Penetrationstests.

LinkedIn

1. April 2025/von Joseph Lee
Eintrag teilen
  • Teilen auf LinkedIn
  • Per E-Mail teilen
https://www.greenbone.net/wp-content/uploads/greenbone-logo-2025.png 0 0 Joseph Lee https://www.greenbone.net/wp-content/uploads/greenbone-logo-2025.png Joseph Lee2025-04-01 12:48:332025-10-01 13:53:31Schwachstelle mit CVSS 10: CVE-2024-54085 macht AMI BMC zur Gefahr

Suche

Search Search

Archiv

  • 2026
  • 2025

Newsletter

Jetzt abonnieren

OPENVAS BASIC

Unser Einstiegsprodukt

14 Tage kostenlos testen

Produkte & Lösungen

  • OPENVAS PRODUKTE
  • OPENVAS SECURITY INTELLIGENCE
  • OPENVAS SCAN
  • OPENVAS BASIC
  • OPENVAS FREE
  • OPENVAS AI
ISO9001-DE

Service & Support

  • Technischer Support
  • FAQ
  • Dokumente
  • Gewährleistung
  • Open-Source-Vulnerability Management
  • Cyber Resilience Act
ISO27001-DE

Über uns

  • Über Greenbone
  • Partner
  • MSSP
  • Lizenzinformation
  • Datenschutzerklärung
  • AGB
ISO14001-DE

Kontakt mit uns

  • Kontakt
  • Pressekontakt
  • Karriere
  • Security Response
  • Impressum
  • Grounding Page

Community

  • Community Portal
  • Community Forum
© Copyright - Greenbone AG 2020-2026
  • Link zu LinkedIn
Link to: PHP-CGI für Windows: Angriffe auf CVE-2024-4577 eskalieren Link to: PHP-CGI für Windows: Angriffe auf CVE-2024-4577 eskalieren PHP-CGI für Windows: Angriffe auf CVE-2024-4577 eskalieren Link to: Der Prozessor als Schwachstelle: Hardware-Risiken souverän managen Link to: Der Prozessor als Schwachstelle: Hardware-Risiken souverän managen Der Prozessor als Schwachstelle: Hardware-Risiken souverän managen
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen
Kontakt
IT Schutz anfragen Kontakt aufnehmen Newsletter abonnieren Auf LinkedIn folgen