Wiz liebt OPENVAS! Unsere Sichtweise darauf, eines der besten Schwachstellenmanagement-Tools des Jahres 2026 zu sein
Als Wiz kürzlich seine Zusammenfassung der besten Schwachstellenmanagement-Tools für 2026 veröffentlichte, fiel uns etwas auf, das uns jedoch nicht überraschte: OPENVAS belegte einen Spitzenplatz und erhielt eine hervorragende Bewertung. Wiz beschreibt OPENVAS als das „Open-Source-Äquivalent“ zu kommerzieller Schwachstellenscanner. In der Rezension wird OPENVAS als „die umfassendste Abdeckung, die auf einer einzigen Plattform verfügbar ist“ bezeichnet. Wir nehmen das Kompliment gerne an! Es gibt jedoch noch einige Punkte, die wir gerne anfechten möchten, da sie die Greenbone-Geschichte nicht ganz vollständig wiedergeben.
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Was Wiz bewertet hat
Wiz hat die kostenlose Community-Edition von OPENVAS SCAN von Greenbone bewertet, was für eine Bewertung von Open-Source-Software-Tools (OSS) angemessen ist. Die Community-Edition unterliegt jedoch den Einschränkungen einer kostenlosen Version. OPENVAS ist auch als End-to-End-Unternehmensprodukt erhältlich. Sehen wir uns die Unterschiede an:
Open Source und Unternehmen: Greenbone bietet das „Beste aus beiden Welten“
Einer der größten Vorteile von Greenbone besteht darin, dass Unternehmen sich nicht zwischen Open-Source-Transparenz -Source-Transparenz und einer Bereitstellung auf Unternehmensniveau entscheiden müssen. Greenbone bietet beides: die Transparenz und Flexibilität von Open-Source-Software sowie speziell entwickelte Unternehmenslösungen, die für operative Sicherheitsumgebungen konzipiert sind. Die Offenheit ist entscheidend. Die Transparenz des Quellcodes ermöglicht Einblicke in die OPENVAS SCAN-Technologie. Diese Transparenz vereinfacht Sicherheitsaudits und unabhängige Sicherheitstests.
Das Greenbone-Ökosystem umfasst mehrere Community-Edition-Bereitstellungsoptionen. Benutzer können die Community-Container ausführen, nativ auf Kali Linux installieren oder Komponenten direkt aus dem Quellcode erstellen. Community-Bereitstellungen sind jedoch nur ein kleiner Teil des Greenbone-Produktangebots. Greenbone bietet optimierte Unternehmenslösungen für Organisationen, die kommerziell unterstützte Produkte zum Schwachstellenmanagement. Unsere Produktpalette umfasst unternehmensgerechte virtuelle Appliances sowie dedizierte Hardware-Appliances.
Sie müssen Nmap nicht separat ausführen
Wiz hebt Nmap zu Recht als robustes Erkundungstool hervor und weist darauf hin, dass Sicherheitsexperten bei Port-Scans auf dieses Tool vertrauen. Nutzer müssen die Nmap-Ergebnisse jedoch nicht in unseren Scanner einspeisen. Das Nmap-Scannen ist bereits in OPENVAS SCAN integriert. Unser Scan-Workflow führt vor der Schwachstellenanalyse eine umfassende Port-Erkennung durch.
OPENVAS SCAN enthält konfigurierbare Optionen für die Port-Erkennung, die Sicherheitsteams entsprechend den Anforderungen der Zielumgebung anpassen können. Es ist nicht notwendig, separate Vorgänge zur Diensterkennung und Schwachstellenerkennung miteinander zu verknüpfen.
Mehr Kontrolle bedeutet eine ausgefeiltere Konfiguration
Wiz behauptet nicht nur, dass OPENVAS über eine „benutzerfreundliche Konsole für intuitive Steuerung“ verfügt, sondern auch, dass OPENVAS eine steile Lernkurve erfordert. Diese Beobachtung mag einen wahren Kern haben. Auf der anderen Seite ist OPENVAS SCAN eine ausgefeilte Sicherheitsplattform mit flexiblen Funktionen. Das Schwachstellenmanagement selbst ist komplex. Wenn Sicherheitsteams mehr Optionen zur Steuerung der Scans erhalten, führt dies zwangsläufig zu mehr Flexibilität als bei einem Scanner, der auf einem vereinfachten Workflow basiert.
OPENVAS SCAN bietet detaillierte Scan-Einstellungen und flexible Optionen zur Konfiguration von Zielen, Scan-Verhalten, Zeitplänen, Anmeldedaten, Ergebnissen und betrieblichen Arbeitsabläufen. Für Unternehmen, die eine Automatisierung oder eine Integration mit praktisch jeder anderen IT-Plattform wünschen, ermöglichen die Greenbone Management Protocol (GMP) und Open Scanner Protocol (OSP)-APIs ermöglichen eine umfassende programmatische Steuerung von OPENVAS SCAN.
Ja, die Beherrschung einer flexiblen Sicherheitsplattform erfordert einen gewissen Lernaufwand. Der Vorteil ist jedoch, dass Sicherheitsverantwortliche die Vielseitigkeit in sehr unterschiedlichen operativen Kontexten nutzen können.
Priorisierung geht über das Auffinden von CVEs hinaus
Das Auffinden von Schwachstellen ist nur der erste Teil des Schwachstellenmanagements. Wiz stellt zu Recht fest, dass die Priorisierung mehr Kontext erfordert als nur den reinen Schweregrad. OPENVAS SCAN liefert bereits wichtige Daten zur Priorisierung, darunter CVSS-Schweregradangaben, EPSS-Werte zur Exploit-Wahrscheinlichkeit sowie den Status des CISA Known Exploited Vulnerabilities (KEV)-Status. Dies hilft Sicherheitsverantwortlichen dabei, den Fokus von der Frage „Welche Schwachstellen gibt es?“ auf die Frage „Welche Schwachstellen verdienen zuerst Aufmerksamkeit?“ zu verlagern. Und weitere Tools zur Risikopriorisierung sind in Vorbereitung!
Ohne bereits jetzt Details preiszugeben, wird Greenbone in Kürze neue Risikomanagement-Funktionen ankündigen, die Sicherheitsverantwortlichen noch bessere Werkzeuge an die Hand geben sollen, um Schwachstellenrisiken zu verstehen, zu organisieren und zu priorisieren.
Branchenführende Abdeckung und eine wachsende Liste von Scan-Tools
Wiz behauptet, dass OPENVAS eine „begrenzte Abdeckung“ habe und „nur grundlegende Endpunkte und Netzwerke scanne“. Der abonnementbasierte Erkennungs-Feed von Greenbone, der OPENVAS ENTERPRISE FEED, bietet jedoch branchenführende Schwachstellenerkennung. Der OPENVAS COMMUNITY FEED bietet unterdessen umfassende Sicherheitsabdeckung für Linux-Umgebungen und viele andere weit verbreitete Open-Source-Anwendungen und Software-Stacks.
OPENVAS SCAN führt nicht lediglich eine Überprüfung der Netzwerkoberfläche einiger weniger Endpunkte durch. Das authentifizierte Scannen dringt tief in den Benutzerbereich ein, um Schwachstellen zu erkennen, die von außen nicht identifiziert werden können. Auch Container müssen ebenso wie andere IT-Ressourcen auf Schwachstellen überprüft werden. OPENVAS SCAN kann Container-Image-Scans durchführen, um ein einzelnes Container-Image, mehrere Container-Images oder ein komplettes Registry zu prüfen.
Seit ihrer Gründung im Jahr 2009 hat die Greenbone AG das Open Vulnerability Assessment System, besser bekannt als OpenVAS, kontinuierlich gepflegt und weiterentwickelt. Infolgedessen sind die beiden Namen eng miteinander verbunden: Erwähnt man Greenbone, so ist OpenVAS oft das Erste, was einem in den Sinn kommt. Früher bekannt als der Greenbone Vulnerability Manager (GVM), hat sich auch OPENVAS SCAN kontinuierlich weiterentwickelt. Zu den wichtigen Funktionserweiterungen zählen agentenbasierte und hybride Scans als Ergänzung zum traditionellen agentenlosen, authentifizierten Scan-Modell sowie das Scannen von Container-Images. Zudem steht eine neue Generation von Risikomanagement-Funktionen kurz davor, in den Vordergrund zu rücken. Die Produktpalette von Greenbone wird außerdem um OPENVAS SECURITY INTELLIGENCE, einem neuen Enterprise-Tool für zentralisierte Verwaltung, Risikoanalyse und Priorisierung von Korrekturmaßnahmen in verteilten OPENVAS SCAN-Umgebungen erweitert.
Ja, Windows und Linux, aber noch viel mehr!
Wiz behauptet zudem, dass OPENVAS „in erster Linie für Linux- und Windows-Betriebssysteme optimiert“ sei. Diese Beschreibung lässt jedoch außer Acht, wie flexibel die Bereitstellung von Greenbone tatsächlich ist. OPENVAS SCAN lässt sich in einer Vielzahl von Virtualisierungsumgebungen bereitstellen, darunter Oracle VirtualBox für macOS sowie Typ-1-Hypervisoren wie VMware ESXi, Proxmox Virtual Environment sowie Nutanix AHV.
Zu den von uns unterstützten Hypervisor-Optionen gehören:
- Microsoft Hyper-V, Version 8.0 oder höher
- VMware vSphere Hypervisor (ESXi), Version 7.0 oder höher
- VMware Workstation Pro, Version 17.0 oder höher
- Oracle VirtualBox, Version 7.0 oder höher
- Huawei FusionCompute, Version 8.0
- Proxmox Virtual Environment (VE), Version 8.0 oder höher
- Nutanix AHV, Version 6.8 oder höher
Setzen Sie bereits auf Proxmox VE oder Nutanix AHV? So deckt OPENVAS SCAN Ihren Hypervisor ab.
Ein abschließendes Dankeschön an Wiz!
Sogar Wiz liebt Greenbone! Wir bei Greenbone freuen uns sehr, zu den führenden Technologien im Bereich Schwachstellenmanagement für das Jahr 2026 gezählt zu werden. Die Bewertung von Wiz bestätigt, was viele unserer Kunden und Nutzer bereits wissen: OPENVAS ist die Spitzenlösung unter den branchenführenden Open-Source-Plattformen für das Schwachstellenmanagement. Gerne möchten wir zudem einige Aspekte dieses Gesamtbildes näher erläutern.
Um es klar zu sagen: Die Open-Source-Transparenz von Greenbone geht Hand in Hand mit erstklassiger Einsatzfähigkeit in Unternehmen. Schwachstellenmanagement geht weit über Standard-Scan-Konfigurationen und Scans auf Knopfdruck hinaus. Sicher, OPENVAS SCAN bietet all das. Doch leistungsstarke Konfigurationsoptionen sollten nicht mit unnötiger Komplexität verwechselt werden. Die vorhandenen Tools zur Risikopriorisierung von Greenbone unterstützen Sicherheitsverantwortliche mit zentralen Risikokennzahlen, nachdem Schwachstellen entdeckt wurden.
Freuen Sie sich auf mehrere neue Funktionen, die die Möglichkeiten der Sicherheitsverantwortlichen für ein priorisiertes, risikogesteuertes Schwachstellen- und Expositionsmanagement erweitern werden! Wenden Sie sich an das Vertriebsteam von Greenbone, um zu besprechen, wie Compliance-Scans auf Unternehmensniveau mit OPENVAS SCAN die regulatorischen und sicherheitsbezogenen Governance-Anforderungen Ihrer Organisation am besten unterstützen können.
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Josephs Karriere im Bereich IT und Cybersicherheit ist von Vielfalt und Leidenschaft geprägt. Sie begann in den späten 1980er Jahren mit der Arbeit an einem IBM PS/2, der Montage von PCs und der Programmierung in C++.
Er studierte Computer- und Systemtechnik, Anthropologie und erwarb einen MBA mit Schwerpunkt Technologieprognose.
Josephs Fachgebiete umfassen Datenanalyse, Softwareentwicklung und insbesondere IT-Sicherheit in Unternehmen. Er ist Experte für Schwachstellenmanagement, Verschlüsselung und Penetrationstests.



